Zwischen Dämonisierung und Dekolonialisierung
Zur Genealogie von Antisemitismus in postkolonialen Theorien
Vortrag
Halbbildung ist das Gegenteil von Bildung und die aller Aufklärung zum Trotz herrschende Form des gegenwärtigen Bewusstseins. Sie ist eins mit Konformismus, Ressentiment und stereotypem Denken. Dass sich Universitäten und der Kulturbetrieb nach dem 7. Oktober 2023 als Nährboden für Antisemitismus erweisen, ist kein Zufall. Über diese Zusammenhänge aufzuklären, ist das Anliegen des Sammelbandes "Halbbildung".
Wie aber könnte man demgegenüber Bildung begreifen, die nicht nur Gegebenes reproduzieren soll, sondern begründet über es hinausgehen kann? Mindestens müsste sie vier zentrale Elemente zur Geltung bringen, die in der klassischen deutschen Philosophie und in der kritischen Theorie entwickelt wurden: die Reflexivität des Bewusstseins (Fichte), die Widersprüchlichkeit des Bildungsprozesses (Hegel), Selbstbesinnung (Adorno) und Antizipation (Heydorn). Dies darzustellen, ist das Anliegen des Buches "Über das Gegebene hinaus".
Beide im Verbrecher Verlag erscheinenden Bücher ergänzen einander also thematisch und sollen daher am 10.11. im LeSabot gemeinsam vorgestellt und diskutiert werden. Mit den Autoren und Herausgebern Sebastian Gräber, Thassilo Polcik und Simon Helling.
Sebastian Gräber studierte Erziehungswissenschaft, Philosophie und Soziologie in Freiburg und Münster und ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich der Allgemeinen Erziehungswissenschaft. Er beschäftigt sich insbesondere mit den erkenntnistheoretischen Grundlagen sowie der Wissenschaftsgeschichte dieser Disziplin.
Simon Helling studierte Philosophie und Musikwissenschaften an der Universität Münster. Seit Anfang 2020 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Projekt „Kohärenz in der Lehrerbildung“ der Universität Wuppertal und beendete dort im vergangenen Jahr seine Promotion. Er lebt in Berlin und beschäftigt sich mit ästhetischer und Bildungstheorie.
Thassilo Polcik ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im interdisziplinären Projekt „Kohärenz in der Lehrerbildung“ (KoLBi) der Bergischen Universität Wuppertal und Mitarbeiter der Arbeitsstelle Internationale Feuerbachforschung am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Münster. Er promoviert zu einem philosophischen Begriff von Erfahrung in Bildungsprozessen und dessen Implikationen für die Philosophiedidaktik.
Zur Genealogie von Antisemitismus in postkolonialen Theorien
Vortrag
Der „progressive“ Angriff auf Israel, Judentum und Holocausterinnerung
Buchvorstellung
Buchvorstellung
Zur Aktualität des autoritären Charakters
Buchvorstellung
Vortrag
Ideologie, Gewalt und Gerechtigkeit
Buchvorstellung
Arabisch-palästinensische Kooperation mit dem Zionismus 1917-1948
Buchvorstellung
Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird
Vortrag
Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird
Buchvorstellung
Tödliche Gewalt gegen wohnungslose Menschen
Vortrag
Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird
Vortrag
Ziele und Strategien von Pekings medialer Einflussnahme
Vortrag
Buchvorstellung
Vorstellung des Jahresberichts antisemitischer Vorfälle 2025
Buchvorstellung
Wie das Völkerrecht gegen Israel missbraucht wird
Buchvorstellung
Arabisch-palästinensische Kooperation mit dem Zionismus 1917-1948
Buchvorstellung
Begriffe und Grundlagen
Bildungsurlaub
Misogynie und radikalisierte Männlichkeit
Vortrag
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