Klimwandel und Gesellschaftskritik
Buchvorstellung
Angsichts der Tatsache, dass sich der Antisemitismus aktuell sowohl an den Universitäten als auch im Kunst- und Kulturbetrieb ausbreitet, sind einige Ideologiekritiker dazu übergegangen zu behaupten, Kultur und Bildung seien nutzlos für die Verhinderung des Ressentiments oder befördern es sogar. Dabei offenbaren die Kritiker einerseits ihr eingeschränktes Verständnis von Bildung - als das von Insitutionen zertifizierte Wissen - und andererseits, dass sie sich selbst, um jene Kritik formulieren zu können, gegen die gesellschaftliche Tendenz gebildet haben. Diesen Bildungsprozess auf den Begriff zu bringen, wird im vorzustellenden Buch versucht.
Im Vortrag sollen einige zentrale Elemente eines solchen Bildungsbegriffs vor- und zur Diskussion gestellt werden. Michael Heidemann wird den herbeigerufenen fremden Geistern seine Stimme leihen, Gustav Mahler wird für die sinnliche Evidenz des Vorgestellten sorgen.
Michael Heidemann studierte Philosophie und Politikwissenschaft in Münster und Oldenburg, arbeitet derzeit als freiberuflicher Bildungsreferent und Lektor. Er ist Mitarbeiter im Peter-Bulthaup-Archiv und Mitglied der Gesellschaft für kritische Bildung. Noch stets ist er auf der Suche nach einem Mäzen, in dessen Gunst er seinen Beschäftigungen nachgehen kann.
Simon Helling lebt in Berlin und beschäftigt sich mit ästhetischer und Bildungstheorie. Er lehrt an der Universität Wuppertal im Rahmen eines Projektes zur Lehrerbildung.
Buchvorstellung
Eine Neubetrachtung
Buchvorstellung
Transzendierende Bildung bei Fichte, Hegel, Adorno und Heydorn
Buchvorstellung
Der „progressive“ Angriff auf Israel, Judentum und Holocausterinnerung
Buchvorstellung
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