Vom Antisemitismus, der keiner sein will
Buchvorstellung
In der vorrangig akademischen Debatte werden Feminismus und Queer Theory wie selbstverständlich zusammen gedacht. Konkret und vor allem in sich als feministisch verstehenden Bewegungen drückt sich diese Synthese in Begriffen wie Queerfeminismus oder FLINTA aus, in dem das Subjekt des Feminismus (Frau) und das der Queer Theory (nicht-normative Geschlechtsidentitäten) auf dieselbe (Analyse-)Ebene gehoben werden. Grundsätzlich wird diese Verknüpfung als positive Entwicklung betrachtet. Ein so konkreter Ausdruck wie FLINTA verweist dabei auf ein ganzes Gebäude ideologischer Vorannahmen, die in der Verwendung ebenfalls impliziert werden und meist unreflektiert bleiben. Daraus speist sich auch die Relevanz der Überlegung, ob mit diesem Akronym agiert werden sollte oder nicht. Im Vortrag werden das Verständnis von Sexismus und dem Subjekt Frau in der Queer Theory anhand der bedeutendsten Texte ideengeschichtlich hergeleitet und die (subjekttheoretischen) Implikationen beleuchtet und kritisiert. Außerdem werden begriffliche Alternativvorschläge bspw. des Radikalfeminismus hinsichtlich ihrer Abgrenzungskraft von der Queer Theory reflektiert.
Chantalle El Helou, B.A. in Politikwissenschaft, zurzeit Masterstudium in Gesellschaftstheorie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena; auf Ideologiekritik fokussiert, Publikationen zur Kritik an Prostitution, Queertheorie und Antizionismus, engagiert im lesbischen Nachtleben Berlins.
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Arabisch-palästinensische Kooperation mit dem Zionismus 1917-1948
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Misogynie und radikalisierte Männlichkeit
Vortrag
Sklaverei, bürgerliche Gesellschaft, Nationalsozialismus - und heute?
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Philosophische Perspektiven auf das gute Leben
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Geschichte und Gegenwart des Judenhasses
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Der „progressive“ Angriff auf Israel, Judentum und Holocausterinnerung
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