Erinnern an den 7. Oktober
Podiumsgespräch
Um den Holocaust als ein offenes Geheimnis in der deutschen Bevölkerung begreifen zu können, ist es nötig, die Kommunikationsstrukturen der nationalsozialistischen Diktatur und seiner Mehrheitsgesellschaft zu verstehen. Die offiziellen wie informellen Informationsformen artikulierten sich in Augenzeugenberichten und Andeutungen des Regimes selbst, kleideten sich aber auch in Deckerzählungen oder Spottverse; sie artikulierten sich nicht zuletzt aber auch durch das eigene Mitansehen und Erleben. Mit Quellenbeispielen kann evident nachgezeichnet werden, wie sich das zeitgenössische Wissen und Ahnen-Können, das (Nicht-)Wissen-Wollen und schließlich das Verdrängen der Verbrechen verbreitete.
Felix Berge studierte Geschichtswissenschaft und Philosophie in Bielefeld und Maynooth und arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte in München an einer Dissertation zu informellen Kommunikationspraktiken in der nationalsozialistischen Mehrheitsgesellschaft im Zweiten Weltkrieg.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Erinnern als höchste Form des Vergessens?
Podiumsgespräch
Vernetzung
Spaziergang auf den Spuren des zionistischen Neukölln
Führung
Buchvorstellung
Buchvorstellung
Hochschulen im deutschsprachigen Raumseit dem 7. Oktober – Zeugnisse von Betroffene
Buchvorstellung
Buchvorstellung
Anleitung zur Abgrenzung
Buchvorstellung
Philosophische Modelle transzendierender Bildung bei Fichte, Hegel, Adorno und Heydorn
Buchvorstellung
Vortrag
Homosexuellenhass in der AfD und die Irrtümer ihrer identitätspolitischen Kritiker
Vortrag
Manichäismus, Autoritarismus und Antisemitismus in roten Gruppen
Vortrag
Arabisch-palästinensische Kooperation mit dem Zionismus 1917-1948
Buchvorstellung
Arabisch-palästinensische Kooperation mit dem Zionismus 1917-1948
Buchvorstellung
Der Zionismus im (Zerr)spiegel "progressiver" Theoriebildung
Vortrag
90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg
Vortrag
Buchvorstellung zu den Publikationen von Monika Albrecht und Meera Nanda
Buchvorstellung
Vortrag
Der „progressive“ Angriff auf Israel, Judentum und Holocausterinnerung
Buchvorstellung
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe Erinnern als höchste Form des Vergessens?
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