Zur anachronistischen Wiederkehr des Antiimperialismus?
Manichäismus, Autoritarismus und Antisemitismus in roten Gruppen
Vortrag
In den vergangenen Jahren rückte die Islamische Republik Iran immer wieder in den Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit: Wie schon 2022/23 gehen auch zur Jahreswende 25/26 Hunderttausende, vielleicht Millionen von Menschen im Iran auf die Straße und fordern trotz der massiven, tödlichen Repression das Ende des Mullah-Regimes. Ihre Rufe nach Freiheit wurden im vielleicht größten Massaker der iranischen Geschichte erstickt.
Doch die schiitische Theokratie unterdrückt nicht nur brutal alle Freiheitsbestrebungen im Inneren, sondern hat besonders nach dem weitgehenden Wegfall der Sanktionen im Zuge des Abschlusses des sog. Atom-Deals von 2015 ein massives Expansionsprogramm in der Region gestartet. Nicht nur unzählige Iraner*innen haben deswegen ihre Heimat verlassen müssen, auch die Flucht vieler Syrer*innen, Iraker*innen und Kurd*innen ist die Folge ihrer Politik.
Doch der lange Arm der Mullahs reicht auch bis nach Deutschland. Dass Menschen selbst im Ausland nicht vor dem Regime sicher sind, ist keine Seltenheit. Iran unterhält ein internationales Netzwerk von Gruppen und Organisationen, die versuchen in den jeweiligen Gesellschaften Einfluss zu nehmen und gleichzeitig Geflüchtete und Oppositionelle unter Druck zu setzen und zu bedrohen. Der Vortrag wird einen Überblick über (pro)iranische Netzwerke in Deutschland geben und erklären, warum sie eine Gefahr sowohl für Geflüchtete aus dem Iran, als auch für eine offene und demokratische Gesellschaft in Deutschland sind. Bijan Razavi hat in Gießen Politikwissenschaften und Geschichte studiert und in den vergangenen Jahren für die Kurdische Gemeinde Deutschland und die Bildungsstätte Anne Frank gearbeitet. Seine Themenschwerpunkte sind Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus und Iran. Aktuell studiert er im Master Politik und Wirtschaft des Nahen und Mittleren Ostens in Marburg.
Bijan Hassan Pour-Razavi hat Politik und Geschichte studiert und arbeitet im Kompetenznetzwerk Antisemitismus sowie freiberuflich in der politischen Bildung vornehmlich zu Antisemitismus, Rassismus und Rechtsextremismus. Mit der Green Party of Iran und der Initiative „Free Iran Now“ Kassel setzt er sich für die Aufklärung über die Situation in Iran ein.
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Vortrag
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Buchvorstellung
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Arabisch-palästinensische Kooperation mit dem Zionismus 1917-1948
Buchvorstellung
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Buchvorstellung
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Der Zionismus im (Zerr)spiegel "progressiver" Theoriebildung
Vortrag
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Vortrag
90 Jahre Spanischer Bürgerkrieg
Vortrag
Antisemitismus und epistemischer Ethnorelativismus.
Buchvorstellung
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Vortrag
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