Im Vortrag werden die historiographischen Deutungen der israelischen Historiker Benny Morris und Ilan Pappé zur Staatsgründung Israels und zur Entstehung des palästinensischen Flüchtlingsproblems vergleichend untersucht. Im Zentrum steht die erkenntnistheoretische Frage, weshalb die Historiker trotz ähnlicher Quellenlagen zu konträren Deutungen gelangen können und welche Rolle dabei ihr Verständnis von Geschichtswissenschaft, der Umgang mit Standards wissenschaftlichen Arbeitens und mit Ambiguität spielt.
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