Text/Vortrag im Archiv für kritische Gesellschaftstheorie
Gern legitimieren die Betroffenen ihren Protest dagegen, dass ihre Anliegen zu kurz kommen, indem sie „Ungerechtigkeit” anklagen und „Gerechtigkeit” einfordern. Dieser Text analysiert, wie sie damit, ohne es zu wollen, ihren Gegnern eine gute Vorlage für Gegentore liefern.
Diskutiert werden die mit dem Gerechtigkeitsthema verbundenen ideologischen Auffassungen (1), die problematischen Wirkungen der Rede von Gerechtigkeit (2) sowie unsachgemäße Vorstellungen von der kapitalistischen Ökonomie, die bei denjenigen häufig anzutreffen sind, die diese Wirtschaft als ungerecht ansehen (3).
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